The Sound of Silence, Mrs. Robinson, Homeward Bound, The Boxer – eine Aufzählung, die sich mühelos fortsetzen ließe: Songs von Simon & Garfunkel aus den 60er Jahren, die sich ins kollektive Musikgedächtnis eingegraben haben und zu unsterblichen Klassikern wurden. Kein Jahrzehnt war musikalisch fruchtbarer als die 60er Jahre, kein Jahrzehnt bietet mehr Jahreszahlen, die sowohl für die Träume als auch für die Traumata der jüngeren Geschichte stehen und sie bis in die Gegenwart fortschreiben. So ist SOUND OF SILENCE, in der Regie von Tom Stromberg, nicht nur ein Abend mit den Liedern von Simon & Garfunkel, sondern auch eine ironische Reflektion dieser Zeit und eine Begegnung mit der eigenen popkulturellen Vergangenheit.
Und wer wäre geeigneter für diesen Ausflug in die eigene Geschichte als Jan Plewka: Echo- und Nestroy-Preisträger, Sänger, Musiker, Schauspieler und Frontmann der Rockband Selig. Mit Gefühl, dem ihm eigenen Charisma und einer überragenden stimmlichen Präsenz verpassen Jan Plewka und Die Schwarz-Rote Heilsarmee den Liedern des amerikanischen Duos eine Frischzellenkur und bringt selbst die im Radio stumpf gespielten Ohrwürmer wieder zum Glänzen.
Besetzung:
Jan Plewka (Gesang), Lieven Brunckhorst (Klavier, Saxophon), Marco Schmedtje (Gitarre), Dirk Ritz (Bass), Martin Engelbach (Schlagzeug)
Foto @ Sven Sindt
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, dem Internationalen Sommerfestival Kampnagel und der StädteRegion Aachen
