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Musiker:innen - Tor zur KLassik

© Daniel Rodriguez

peer Baierlein

Als Komponist, Arrangeur und Jazztrompeter feiert der derzeitige Wahlhamburger Peer Baierlein mit Authentizität und unbekümmerter Kreativität international Erfolge. Zu seinem Auftritt zum Hope ’n’ Air in der Elbphilharmonie 2021 begleitete ihn der Sänger Daniel Caccia. Vielgefragt sind seine Kompositionen für Theater-, Rundfunk- und Ballettproduktionen u.a. für das Schauspiel Leipzig, Schauspiel Frankfurt, Staatsschauspiel Dresden, Volkstheater Wien, Hessisches Staatsballett, WDR, u.a..

Für das Sasel-Haus hat er die Arrangements der Publikums-Wünsche zur Eigenproduktion “
Herzenswünsche oder Die Geschichte vom Soldaten” (2019) für die Strawinsky-Besetzung umgesetzt. Zum Eröffnungskonzert der Jubiläums-Saison 2021/22 mit der Hamburger Camerata wagt er ein Experiment: er arrangiert beliebte Pop-Stücke für ein Kammerensemble – ‘Rehab’ (Amy Winehouse), ‘Hallelujah’ (Leonard Cohen), ‘Norwegian Wood’ (The Beatles) und ‘Ring Of Fire’ (Johnny Cash).

Peer Baierlein

© Steven Haberland

Boulanger Trio

Das Boulanger Trio sind die Pianistin Karla Haltenwanger, die Geigerin Birgit Erz und die Cellistin Ilona Kindt. Das Trio begeistert durch sein leidenschaftliches Spiel und seine intelligenten Interpretationen. Benannt haben sie sich nach den französischen Schwestern Nadia und Lily Boulanger, die sie als Komponistinnen bis heute inspirieren. Neben der Beschäftigung mit dem klassischen und romantischen Repertoire sind die Musikerinnen gefragte Interpretinnen Neuer Musik. Unter anderem arbeiten sie mit Komponisten wie Beat Furrer, Wolfgang Rihm, Johannes Maria Staud, Friedrich Cerha, Toshio Hosokawa und Matthias Pintscher zusammen.

Bereits im Gründungsjahr wurde das Ensemble, zu deren Mentoren Hatto Beyerle, Menahem Pressler, Niklas Schmidt und Alfred Brendel zählen, als eines von weltweit acht Klaviertrios zum 5th Melbourne International Chamber Music Competition eingeladen. Im Folgejahr gewannen die drei Musikerinnen den 4. Trondheim International Chamber Music Competition in Norwegen, 2008 wurde ihnen der Rauhe Preis für Neue Kammermusik verliehen.

Boulanger Trio

© Roman Drits

Ensemble Farbton

Die Pianistin Elisaveta Ilina und der Schlagwerker Sönke Schreiber sind das Ensemble Farbton. Aus einem gemeinsamen Projekt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg entwickelte sich die Idee, Klavier und Marimba gegenüber zu stellen und neue Wege in der Kammermusik zu beschreiten. Mit Marimba und Klavier treffen in farbton zwei wohltemperierte Instrumente aufeinander, die eine spannende Beziehung eingehen: warme, erdige Klangwolken der Marimba gepaart mit klaren, präzisen Anschlägen des Klaviers. 

Mit weiteren Schlaginstrumenten wie Vibraphon, Becken, Trommeln, Gongs und Glocken wird die Farbvielfalt ergänzt. Klassische Werke, moderne Stücke und unbekannte Originalkompositionen werden zu einem großen Ganzen verbunden. Die beiden Musiker arrangierten bekannte Werke wie den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns, den „Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky oder die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky. Das Ensemble war unter anderem zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival, auf Schloss Salzau und in der Laeiszhalle Hamburg.

 

Ensemble Farbton

© Aleksandra Wroblewksa

Juiane Giese

Juliane Giese studierte Schulmusik und erweiterte ihr Arbeitsfeld auf das der Konzertpädagogik und Musikvermittlung. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), wo sie u.a. Gesang, Chorleitung, Querflöte, Klavier, Orchesterleitung und Musiktheorie studierte. Konzertreisen führten sie nach Chile und in die Schweiz, Auftritte in die Laeiszhalle und die Elbphilharmonie. Sie nahm Reportagen und Hörspiele bei dem Hamburger Radiosender NDR Kultur auf, sang mit dem Hamburger Chor ensemble vocal die Uraufführung von Michael Ostrzygas „and a star over all“ und gewann mit dem Kammerchor der HfMT den Chorwettbewerb 2018 in Freiburg.

Sie weitete ihre beruflichen Tätigkeiten auf die Arbeit in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik aus. Zu ihren Qualitäten im Sasel-Haus zählt die Konzeption und Moderation interaktiver Baby- und Kinderkonzerte mit renommierten Ensembles wie dem Minguet Quartett, dem Ensemble Arabesque oder dem Varian Fry Quartett der Berliner Philharmoniker.

Ihre Arbeit ist motiviert durch den Wunsch, mit künstlerischen Mitteln die Konzertkultur in Hamburg mitzugestalten und weiterzuentwickeln, sowie durch die Überzeugung, dass durch ein aktives Konzert-Erleben klassische Musik auf neue Weise erfahrbar gemacht werden kann.

Juliane Giese – Musikvermittlung

Hamburger Camerata

Als Zentrum von Musik hat die Freie Hansestadt Hamburg eine lange und große Tradition. Bis heute finden sich an der Elbe große Sinfonieorchester und ungezählte Kammermusikformationen. Die Hamburger Camerata füllt den Raum dazwischen: Ihre Musiker:innen können dank ihrer solistischen Qualitäten in kleinen bis kammermusikalischen Besetzungen konzertieren. Alle zusammen aber auch am sinfonischen Repertoire teilhaben.

In dem Bereich zwischen ganz klein und ganz groß gibt es eine schier unendliche Vielfalt an Werken unterschiedlichster Stile und Klangfarben. Die Programme der Hamburger Camerata seit ihrer Gründung 1986 stehen für ihre Vielseitigkeit: von Werken aus der Barockzeit bis in die Moderne, von den als vorbildhaft empfundenen klassischen Kompositionen, die das Rückgrat des Konzertlebens bilden, bis hin zu Raritäten.

Hamburger Camerata

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Junge Talente der Musihochschule Lübeck

© Julia Baier

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Kammerensemble

Seit der Orchestergründung 1980 eint die Musiker der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen der Wille zur Unabhängigkeit – frei sein in der Programmgestaltung und unabhängig in der musikalischen Interpretation. Wichtige musikalische Angelegenheiten werden demokratisch von allen 41 Musikerinnen und Musikern entschieden. Aber nicht nur das: Auch die Ökonomie wird gemeinschaftlich verantwortet – einzigartig in der Welt der großen Orchester.

Die vielgelobte Präzision und das energiereiche, detailbesessene Spiel wurzeln in der solistischen Virtuosität und kammermusikalischen Expertise eines jeden einzelnen Orchestermitglieds. Möglich ist dies durch das hohe musikalische Niveau des Orchesters, das zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.  

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

© Ana de Garay

Rungholt Ensemble

Das Rungholt Ensemble Hamburg begibt sich auf Expedition in die Musikwelt Hamburgs, Norddeutschlands und Skandinaviens. Die Faszination für vergessene Werke und nordische Klänge haben junge Menschen um den Dirigenten Ettore Prandi zur Gründung des Kammerorchesters bewogen.

Rungholt, die legendäre versunkene Stadt in der Nordsee, ist Inspiration zum Wiederentdecken selten gespielter Werke und zur Interpretation zeitgenössischer Musik Hamburger und nordeuropäischer Komponisten.

Rungholt Ensemble

Septura Brass Ensemble London

Das Septura Brass Ensemble besteht aus sieben Musikern aus London, die mittlerweile in verschiedenen Orchestern in Europa ansässig sind. Es bringt Londons führende Musiker zusammen, um die Blechbläser-Kammermusik durch den einzigartig ausdrucksstarken Klang des Blechbläser-Septetts neu zu definieren.

Durch die Schaffung eines Kanons von Transkriptionen, Arrangements und neuen Auftragswerken für diese neue klassische Besetzung, will Septura das Blechbläserensemble als ernstzunehmendes künstlerisches Medium neu besetzen.

Die Mitglieder von Septura gehören zu den führenden Spielern der neuen Generation britischer Blechbläser und haben führende Positionen im London Symphony, Philharmonia, Royal Philharmonic und BBC Symphony Orchestra inne.

Septura Brass Ensemble London

© Stefan Höderath

Annika Treutler - #respondinmusic

Die Pianistin Annika Treutler liegt besonders ihr Engagement für die junge Generation am Herzen. Seit einigen Jahren ist sie für das von Lars Vogt ins Leben gerufene Projekt »Rhapsody in School« aktiv, das sie vor kurzem zur Botschafterin ernannt hat. Seit Oktober 2018 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 widmet sich die junge deutsche Pianistin dem musikalisch-gesellschaftlichen Erbe der Verfemten Musik: Komponisten wie Viktor Ullmann, Eric Zeisl oder Bohuslav Martinů u.a.: sie alle waren Opfer des Nationalsozialismus, viele ihrer Werke gerieten leider in Vergessenheit. Mit dem Projekt #respondinmusic möchte Treutler der Frage nachgehen, welche Verantwortung und Rolle junge Künstlerinnen und Künstler in der heutigen Zeit haben und einnehmen können. Sie möchte ihre Profession – das Musikmachen – nutzen, um auch gesellschaftlich etwas zu bewegen, politisch zu sensibilisieren und mittels der Musik einen Dialog zwischen Kulturen, Religionen und der Geschichte zu ermöglichen.

#respondinmusic

Vokalgesellschaft Glas

Sie vereinen klassische Virtuosität mit einer neugierigen und innovativen Progressivität. Die dänischen Musiker:innen treffen sich in einer einzigartigen Mischung aus Instrumenten, Genres und Energie, die sie zu einem international renommierten Ensemble gemacht hat.

Die Vokalgesellschaft Glas mit Ensemble wurde 2013 unter dem Namen KOTTOS von dem Akkordeonisten Bjarke Mogensen gegründet. Ihr Können und ihre Spielfreude haben sie auf Tourneen durch Europa, China und kürzlich Argentinien gebracht, wo sie die Königin von Dänemark bei einem offiziellen Staatsbesuch begleiteten. 
Als zeitgenössisches Ensemble komponieren, arrangieren, beauftragen und spielen sie sowohl ihre eigene Musik als auch Musik von führenden nordischen Komponisten, die Werke speziell für die ungewöhnliche Instrumentenmischung schreiben.

Vokalgesellschaft Glas

Künsterl:innen & Persönlichkeiten - Impuls-Reihe

Peter Gustav Wöhler - Different Trains
© Christine Fenzl, Christian Maintz

Gustav Peter Wöhler

DAS Babykonzert
© Tino Wichmann

CANEA Quartett

Björn Engholm "Weihnachtsgeschichten"

Björn Engholm

Ulrich Kaulen

DICHTER dran! - Poesie-Kabarett zum Klimawandel
© Sinje Hasheider

Anna Magdalena Bössen

Anna Magdalena Bössen